Deutsches Zentrum
Mobilität der Zukunft

Warum

Unsere Ziele für eine nach­haltige Mobilität

Ob auf der Straße, der Schiene, in der Luft oder zu Wasser – Mobilität verbindet uns mit den Menschen und Orten. Um unsere Mobilität nachhaltiger, klimaneutral und bezahlbar zu gestalten, brauchen wir die deutsche Innovationskraft und Forschung. Deutschland ist das Land der Ideen, der Wissenschaft und Start-ups, der Industrie und des Mittelstandes. An Konzepten für eine zukunftsgerichtete und innovative Mobilität wird schon an unterschiedlichsten Orten gearbeitet und geforscht. Das Deutsche Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM) bietet den verschiedenen Mobilitätsideen und Forschungsansätzen im Land eine zentrale Plattform, führt sie in einem nationalen Netzwerk zusammen und verstärkt so die Wirkungskraft einzelner Initiativen.

Deutsches Zentrum
Mobilität der Zukunft

Warum

Unsere Ziele für eine nachhaltige Mobilität

Ob auf der Straße, der Schiene, in der Luft oder zu Wasser – Mobilität verbindet uns mit den Menschen und Orten. Um unsere Mobilität nachhaltiger, klimaneutral und bezahlbar zu gestalten, brauchen wir die deutsche Innovationskraft und Forschung. Deutschland ist das Land der Ideen, der Wissenschaft und Start-ups, der Industrie und des Mittelstandes. An Konzepten für eine zukunftsgerichtete und innovative Mobilität wird schon an unterschiedlichsten Orten gearbeitet und geforscht. Das Deutsche Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM) bietet den verschiedenen Mobilitätsideen und Forschungsansätzen im Land eine zentrale Plattform, führt sie in einem nationalen Netzwerk zusammen und verstärkt so die Wirkungskraft einzelner Initiativen.

„Mobilität ist eine zentrale Grundlage für individuelle Freiheit und gesellschaftlichen Wohlstand, für wirtschaftliches Wachstum und für Arbeitsplätze in allen Regionen. Wir wollen deshalb für alle Menschen in Deutschland eine moderne, saubere, barrierefreie und bezahlbare Mobilität organisieren.“

(Zentraler Auftrag aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung 2018)

Inhaltliche Förderziele für die Mobilität der Zukunft

Mobilität ist eines der zentralen Entwicklungsfelder, in denen die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen der Zukunft behandelt werden. Wer die Mobilität der Zukunft entwirft und mitgestaltet, kann in den kommenden Jahrzehnten in einer zentralen Branche eine internationale Spitzenstellung einnehmen. Deutschland zählt sowohl bei der Entwicklung von Fahrzeugen als auch in den Bereichen Bahn, Luft- und Schifffahrt zur Weltspitze. Nicht aktiv an der Weiterentwicklung der Mobilität mitzuarbeiten, hätte weitreichende negative Folgen für unsere Umwelt, die Wirtschaft und Gesellschaft. Den Wandel der Mobilität als Vorreiter mitzugestalten ist deshalb für Deutschland besonders wichtig.
Das DZM verfolgt daher drei grundlegende Förderziele:

Ein Mann mit Klapprad an der Bahn

Sicherung der Mobilität

Die Gestaltung von Mobilität ist entscheidend für die Zukunft unseres Landes. Das neue Zentrum soll daher Antworten auf die Frage finden, wie sich Menschen künftig fortbewegen und wie Waren transportiert werden. Das DZM unterstützt die kombinierte Nutzung von Transportmitteln sowie die systemische Weiterentwickelung von Mobilitätslösungen – vor allem im Hinblick auf die Klimaziele.

Erfüllung der verkehrsbezogenen Energie- und Klimaschutzziele

Der Klimawandel und die begrenzte Verfügbarkeit fossiler Energieträger zwingen uns, innovative Technologien zu finden und zur Anwendung zu bringen. Das DZM fördert nachhaltige Mobilitätskonzepte und energieeffiziente Mobilitätslösungen: ökologisch zukunftsfähig, wirtschaftlich überzeugend und nutzerfreundlich. Im Fokus der Konzepte und Lösungen steht die Verminderung des CO2-Ausstoßes im Verkehrsbereich.

Eine Frau an der Ladestation für ein Elektroauto
Zwei Menschen im Reallabor

Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit

Deutschland als international führender Ort für nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität – dieses Ziel verfolgt das DZM, indem es den Ausbau digitaler und physischer Infrastrukturen vorantreibt. Indem es innovativen Mobilitätstechnologien schneller zur Marktreife verhilft. Und indem es die klügsten Köpfe vielfältiger Disziplinen an den Mobilitätsstandort Deutschland bindet. Innovation made in Germany, die gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Ziele gleichermaßen in den Blick nimmt und internationale Sichtbarkeit garantiert.

WIE

Das DZM als Netzwerk­organisation

Kooperation ist Trumpf. Das DZM setzt auf die Vernetzung von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft mit den Verwaltungen aus Bund, Ländern und Kommunen. Gemeinsam gestalten wir als Netzwerk unsere Mobilität der Zukunft – nachhaltig sowie im Interesse von Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Das Zentrum arbeitet an innovativen Lösungen, die verschiedene Mobilitätsbereiche und -formen miteinander verbinden. Ziel des DZM ist außerdem, bestehende Kapazitäten, Expertise und Ressourcen sinnvoll zu bündeln. Praxistauglichkeit und breite Beteiligung stehen beim DZM im Fokus.

Knotenpunkt

Der Knotenpunkt in München steuert die Aktivitäten des DZM. Er führt die Themen des gesamten Netzwerks zusammen und vertritt diese kommunikativ. Hier befinden sich künftig ein Thinktank und eine Mobilitätsakademie.

Standortcluster

Die Standortcluster arbeiten als themenspezifische Forschungsverbünde. Das heißt: Der Schwerpunkt der Standortcluster liegt auf der Entwicklung von Technologie, die verschiedene Mobilitätsbereiche und -formen miteinander verbindet. Jedes Standortcluster arbeitet selbstständig und besitzt eine Schnittstelle zum Knotenpunkt in München. Sie sind deutschlandweit verteilt und konzentrieren sich auf die anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung und Erprobung vor Ort. Die ersten vier Standorte befinden sich in Hamburg (Wireless Innovation Competence Center), Annaberg-Buchholz (Smart Rail Connectivity Campus), Minden (Rail Campus Ostwestfalen-Lippe) und Karlsruhe (Autonomer ÖPNV zwischen Stadt und Land). Weitere Standorte werden einem transparenten Verfahren ausgewählt und gefördert.

Netzwerkpartner

Die Partner des DZM-Netzwerks sind organisatorisch selbstständig. Sie sind nicht auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet und daher auch nicht direkt in die Standortcluster eingebunden. Die Netzwerkpartner unterstützen das DZM bei der Umsetzung seiner Projektvorhaben.

Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff (ITZ)

Als Teil des DZM fördert das ITZ als Entwicklungs- und Testeinrichtung die Entwicklung von innovativen Wasserstofftechnologien. Vier Standorte verfolgen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte und nehmen zusammen alle Verkehrsträger in den Blick. Das ITZ stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit von Startups, Gründern sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

WAS

Das DZM fördert Mobilitätsforschung und -gestaltung

Mobilitätstechnologien schneller auf die Straße, Schiene, in die Luft und auf See bringen – das ist Ziel des DZM. Das Zentrum ermöglicht Forscherinnen und Forschern praxisnahe Experimente und unterstützt sie durch sein weitreichendes Netzwerk. Der Fokus der Arbeit des DZM liegt auf besonders Erfolg versprechenden sowie strategisch wichtigen Technologieansätzen und Anwendungsbereichen. Die nachfolgende Übersicht zeigt die aktuelle Themenauswahl des DZM. Sie wird fortlaufend an neue Bedürfnisse und Anforderungen angepasst.

Technologieansätze:

Anwendungsbereiche:

Um die Mobilität der Zukunft bestmöglich gestalten zu können, hat das DZM mehrere Ansätze entwickelt:

Thinktank

Der Thinktank ist das Herzstück des DZM. Er unterteilt sich in drei Bereiche: Die Politikberatung arbeitet als Analyseeinheit, Beratungsstelle für Politik und Verwaltung sowie als Anknüpfungspunkt des DZM nach außen. Der Bereich Koordinierung und Kollaboration verbindet Akteure innerhalb des Netzwerks miteinander. Das Akademische Förderprogramm dient der gezielten Unterstützung von wissenschaftlicher Forschung.

Leinwand mit Statistik

Mobilitäts­akademie

Die Mobilitätsakademie unterstützt Akteure vor Ort, innovative Mobilitätskonzepte umzusetzen. Sie baut eine Plattform für Weiterbildungsangebote auf, die den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von kommunalen Wissens- und Entscheidungstragenden ermöglicht.

Forschungs­einrichtungen

Innovativen Mobilitätstechnologien schneller zur Marktreife verhelfen – dafür stehen die an verschiedenen Orten in Deutschland angesiedelten anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen. Die Einrichtungen steigern als Leuchttürme der Mobilitätsforschung die Attraktivität des DZM für nationale und internationale Fachkräfte.

Kommunikation

Das DZM macht die Mobilität der Zukunft greif- und erlebbar – ob für ein Fachpublikum, Medien oder Bürgerinnen und Bürger. Bei Veranstaltungen und Ausstellungen können sich Besuchende nicht nur über neue Technologien informieren, sondern diese auch ausprobieren und dem DZM ihre Ideen für die Mobilität der Zukunft mitgeben.

Knotenpunkt

Praxiscampusse

Die DZM-Praxiscampusse dienen der Förderung, Vernetzung und Unterstützung von mobilitätsbezogenen Start-ups sowie Initiativen. Gründerinnen und Gründer werden bei Fragen der Finanzierung, der Anwendungsentwicklung sowie bei der Anbindung an universitäre Netzwerke unterstützt, um sich im Mobilitätssektor langfristig etablieren zu können.

Testfeld

Reallabore und Testfelder

Prototypen unter Realbedingungen testen – das ist das Ziel der Reallabore und Testfelder. Sie ermöglichen Projektteams ihre Ideen, Lösungen und Produkte effizient unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu erproben.

Thinktank

Der Thinktank ist das Herzstück des DZM. Er unterteilt sich in drei Bereiche: Die Politikberatung arbeitet als Analyseeinheit, Beratungsstelle für Politik und Verwaltung sowie als Anknüpfungspunkt des DZM nach außen. Der Bereich Koordinierung und Kollaboration verbindet Akteure innerhalb des Netzwerks miteinander. Das Akademische Förderprogramm dient der gezielten Unterstützung von wissenschaftlicher Forschung.

Leinwand mit Statistik

Mobilitätsakademie

Die Mobilitätsakademie unterstützt Akteure vor Ort, innovative Mobilitätskonzepte umzusetzen. Sie baut eine Plattform für Weiterbildungsangebote auf, die den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von kommunalen Wissens- und Entscheidungstragenden ermöglicht.

Forschungs­einrichtungen

Innovativen Mobilitätstechnologien schneller zur Marktreife verhelfen – dafür stehen die an verschiedenen Orten in Deutschland angesiedelten anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen. Die Einrichtungen steigern als Leuchttürme der Mobilitätsforschung die Attraktivität des DZM für nationale und internationale Fachkräfte.

Kommunikation

Das DZM macht die Mobilität der Zukunft greif- und erlebbar – ob für ein Fachpublikum, Medien oder Bürgerinnen und Bürger. Bei Veranstaltungen und Ausstellungen können sich Besuchende nicht nur über neue Technologien informieren, sondern diese auch ausprobieren und dem DZM ihre Ideen für die Mobilität der Zukunft mitgeben.

Knotenpunkt

Praxiscampusse

Die DZM-Praxiscampusse dienen der Förderung, Vernetzung und Unterstützung von mobilitätsbezogenen Start-ups sowie Initiativen. Gründerinnen und Gründer werden bei Fragen der Finanzierung, der Anwendungsentwicklung sowie bei der Anbindung an universitäre Netzwerke unterstützt, um sich im Mobilitätssektor langfristig etablieren zu können.

Testfeld

Reallabore und Testfelder

Prototypen unter Realbedingungen testen – das ist das Ziel der Reallabore und Testfelder. Sie ermöglichen Projektteams ihre Ideen, Lösungen und Produkte effizient unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu erproben.

FAQ

Mehr erfahren

Die häufigsten Fragen zum DZM sowie deren Antworten haben wir Ihnen hier zusammengestellt. Bei weiterführenden Fragen sowie Anmerkungen können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden.

Feinkonzept

[2 MB]

Deutschland ist das Land der Ideen und Innovationen, der kreativen Köpfe, Initiativen, der Wissenschaft, Start-Ups, der Industrie und des Mittelstands. Das Deutsche Zentrum Mobilität der Zukunft – kurz DZM – bündelt all dies und verbindet. Es besteht aus einem Netzwerk, das Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Bund, den Ländern und Kommunen zusammenbringt. Wir wollen Antworten auf die Fragen finden, wie sich Menschen in Zukunft fortbewegen und wie Waren transportiert werden – vor allem im Hinblick auf die Klimaziele. Die Ausrichtung des Zentrums ist verkehrsträgerübergreifend und intermodal. Es steht von vorherein kein Verkehrsträger im Vordergrund.

Unser Ziel ist es, Deutschland zum international führenden Ort nachhaltiger und in die Zukunft gerichteter Mobilität zu entwickeln. Dabei sollen gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Gesichtspunkte gleichermaßen in den Blick genommen werden. Mit unserer Arbeit wollen wir die Zukunftsfähigkeit des Mobilitätsstandorts Deutschland stärken, Produktentwicklungen beschleunigen, für nachhaltige und innovative Mobilität begeistern sowie Ideen für Politik und Verwaltung schaffen.

Als nationales Netzwerk und anwendungsorientierte Plattform adressieren wir verschiedene Gruppen:

  • Forschung: Wir haben die Forschung zur Zukunft der Mobilität in Deutschland übergreifend im Blick und fungieren als zentrale Anlaufstelle für die Forschenden in diesem Feld.
  • Kommunale Akteure: Wir geben wertvolles Wissen um die Weiterentwicklung der Mobilität an diejenigen weiter, die die Mobilität der Zukunft ganz konkret in den Ländern und Kommunen gestalten – denn: die Transformation der Mobilität findet maßgeblich vor Ort statt.
  • Bürgerinnen und Bürger: Wir gehen auf die Menschen zu, indem wir die Mobilität der Zukunft greif- und erlebbar machen. Die Bürgerinnen und Bürger binden wir dabei auch aktiv in die Entwicklung von zukunftsfähigen Anwendungen und Technologien ein – mit neuen und partizipativen Formaten.

Die Forschungslandschaft rund um die Mobilität der Zukunft ist äußerst dynamisch und lebendig. An vielen Stellen forschen und erproben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Technologieansätze und Mobilitätskonzepte. Aktuell fehlt ein Ort, der vorhandenes Wissen in Deutschland systematisch bündelt und für andere Akteure wie Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit zugänglich macht. Da setzen wir an und vernetzen die Akteure im Bereich Mobilität, geben zukunftsfähigen Entwicklungen eine Plattform und führen strategische Überlegungen zur Mobilität der Zukunft in Deutschland zusammen.

Wir vernetzen und fördern langfristig mobilitätsbezogene Start-ups und Initiativen. Gründerinnen und Gründer unterstützen wir bei Fragen der Finanzierung, der Anwendungsentwicklung sowie bei der Anbindung an universitäre Netzwerke, damit sie sich im Mobilitätssektor langfristig etablieren können.

Die über ganz Deutschland verteilten anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen helfen innovative Mobilitätstechnologien schneller auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig bietet sich durch die vielen Vorteile einer kooperativen Zusammenarbeit die Chance, nationale und internationale Fachkräfte anzuziehen.

Neue Mobilitätsangebote müssen für die Menschen in der Stadt und auf dem Land attraktiv, zugänglich und bezahlbar sein. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, planen wir verschiedene Beteiligungsformate, mit denen die Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung der Mobilität der Zukunft eingebunden werden.

Wir bauen die Strukturen schrittweise bis 2025 auf. Ab Ende 2021 werden der Standort in München und die einzelnen Standortcluster Hamburg, Annaberg-Buchholz, Karlsruhe und Minden schnell arbeitsfähig sein.

Wir starten als ein interdisziplinäres Gründungsbüro mit Sitz in München und bereiten von hier den inhaltlichen, organisatorischen sowie kommunikativen Aufbau des DZM vor. Der Gründungsbeirat, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Industrie, Wissenschaft und Politik, unterstützt das Büro beratend und gibt Impulse, insbesondere zur thematischen Ausgestaltung des DZM.

In München und Umgebung sind viele mittelständische Unternehmen, Einrichtungen im Bereich Mobilität, High-Tech und Industrie, Zulieferer sowie wissenschaftliche Institutionen ansässig. Die Stadt München ist zudem als Ausrichterin der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) ein internationales Schaufester und Treffpunkt für die Mobilitätsbranche.


Die Arbeit des DZM ist nicht allein auf die Stadt oder die Region München beschränkt. Der Gesetzgeber hat entschieden, die ersten vier Standorte der Anwender- und Erprobungszentren in Hamburg, Minden, Annaberg-Buchholz und Karlsruhe einzurichten. Weitere Standorte werden wir nach Auswahl der Themenschwerpunkte in einem transparenten Verfahren identifizieren und fördern.

Deutschland ist das Land der Ideen und Innovationen, der kreativen Köpfe, Initiativen, der Wissenschaft, Start-Ups, der Industrie und des Mittelstands. Das Deutsche Zentrum Mobilität der Zukunft – kurz DZM – bündelt all dies und verbindet. Es besteht aus einem Netzwerk, das Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Bund, den Ländern und Kommunen zusammenbringt. Wir wollen Antworten auf die Fragen finden, wie sich Menschen in Zukunft fortbewegen und wie Waren transportiert werden – vor allem im Hinblick auf die Klimaziele. Die Ausrichtung des Zentrums ist verkehrsträgerübergreifend und intermodal. Es steht von vorherein kein Verkehrsträger im Vordergrund.

Unser Ziel ist es, Deutschland zum international führenden Ort nachhaltiger und in die Zukunft gerichteter Mobilität zu entwickeln. Dabei sollen gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Gesichtspunkte gleichermaßen in den Blick genommen werden. Mit unserer Arbeit wollen wir die Zukunftsfähigkeit des Mobilitätsstandorts Deutschland stärken, Produktentwicklungen beschleunigen, für nachhaltige und innovative Mobilität begeistern sowie Ideen für Politik und Verwaltung schaffen.

Als nationales Netzwerk und anwendungsorientierte Plattform adressieren wir verschiedene Gruppen:

  • Forschung: Wir haben die Forschung zur Zukunft der Mobilität in Deutschland übergreifend im Blick und fungieren als zentrale Anlaufstelle für die Forschenden in diesem Feld.
  • Kommunale Akteure: Wir geben wertvolles Wissen um die Weiterentwicklung der Mobilität an diejenigen weiter, die die Mobilität der Zukunft ganz konkret in den Ländern und Kommunen gestalten – denn: die Transformation der Mobilität findet maßgeblich vor Ort statt.
  • Bürgerinnen und Bürger: Wir gehen auf die Menschen zu, indem wir die Mobilität der Zukunft greif- und erlebbar machen. Die Bürgerinnen und Bürger binden wir dabei auch aktiv in die Entwicklung von zukunftsfähigen Anwendungen und Technologien ein – mit neuen und partizipativen Formaten.

Die Forschungslandschaft rund um die Mobilität der Zukunft ist äußerst dynamisch und lebendig. An vielen Stellen forschen und erproben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Technologieansätze und Mobilitätskonzepte. Aktuell fehlt ein Ort, der vorhandenes Wissen in Deutschland systematisch bündelt und für andere Akteure wie Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit zugänglich macht. Da setzen wir an und vernetzen die Akteure im Bereich Mobilität, geben zukunftsfähigen Entwicklungen eine Plattform und führen strategische Überlegungen zur Mobilität der Zukunft in Deutschland zusammen.

Wir vernetzen und fördern langfristig mobilitätsbezogene Start-ups und Initiativen. Gründerinnen und Gründer unterstützen wir bei Fragen der Finanzierung, der Anwendungsentwicklung sowie bei der Anbindung an universitäre Netzwerke, damit sie sich im Mobilitätssektor langfristig etablieren können.

Die über ganz Deutschland verteilten anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen helfen innovative Mobilitätstechnologien schneller auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig bietet sich durch die vielen Vorteile einer kooperativen Zusammenarbeit die Chance, nationale und internationale Fachkräfte anzuziehen.

Neue Mobilitätsangebote müssen für die Menschen in der Stadt und auf dem Land attraktiv, zugänglich und bezahlbar sein. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, planen wir verschiedene Beteiligungsformate, mit denen die Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung der Mobilität der Zukunft eingebunden werden.

Wir bauen die Strukturen schrittweise bis 2025 auf. Ab Ende 2021 werden der Standort in München und die einzelnen Standortcluster Hamburg, Annaberg-Buchholz, Karlsruhe und Minden schnell arbeitsfähig sein.

Wir starten als ein interdisziplinäres Gründungsbüro mit Sitz in München und bereiten von hier den inhaltlichen, organisatorischen sowie kommunikativen Aufbau des DZM vor. Der Gründungsbeirat, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Industrie, Wissenschaft und Politik, unterstützt das Büro beratend und gibt Impulse, insbesondere zur thematischen Ausgestaltung des DZM.

In München und Umgebung sind viele mittelständische Unternehmen, Einrichtungen im Bereich Mobilität, High-Tech und Industrie, Zulieferer sowie wissenschaftliche Institutionen ansässig. Die Stadt München ist zudem als Ausrichterin der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) ein internationales Schaufester und Treffpunkt für die Mobilitätsbranche.


Die Arbeit des DZM ist nicht allein auf die Stadt oder die Region München beschränkt. Der Gesetzgeber hat entschieden, die ersten vier Standorte der Anwender- und Erprobungszentren in Hamburg, Minden, Annaberg-Buchholz und Karlsruhe einzurichten. Weitere Standorte werden wir nach Auswahl der Themenschwerpunkte in einem transparenten Verfahren identifizieren und fördern.