Power-to-Liquid-Kraftstoffe: Förderprozess für Entwicklungsplattform gestartet

Petrochemische Anlage

Bis zum 15. Oktober 2021 können beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Projektskizzen für den Bau und Betrieb einer Entwicklungsplattform für strombasierte Flüssigkraftstoffe eingereicht werden.

Mit dem Umstieg auf strombasierte Kraftstoffe können in Deutschland Millionen Tonnen an CO2-Emissionen einspart werden. Dafür werden bis 2030 große Mengen an klimaneutralem Treibstoff benötigt – vor allem für die Bereiche der Luft- und Schifffahrt.

Das BMVI möchte die weltweit größte Anlage zur Herstellung von strombasierten Kraftstoffen aufbauen und hat hierfür das Förderprogramm „Errichtung und Betrieb einer Entwicklungsplattform für Power-to-Liquid-Kraftstoffe“ ins Leben gerufen. Bis zum 15. Oktober 2021 können Projektskizzen für den Bau und Betrieb einer Entwicklungsplattform für strombasierte Flüssigkraftstoffe (Power-to-Liquid, PtL) mit einer Produktionskapazität von bis zu 10.000 Tonnen PtL-Kraftstoff pro Jahr beim Bundesverkehrsministerium eingereicht werden. Die PtL-Entwicklungsplattform soll sowohl der Forschung als auch zu Demonstrationszwecken dienen und den Luft- und Schiffverkehr fokussieren.

In einem mehrstufigen Wettbewerb wird eine Wissenschafts- und Forschungseinrichtung ausgewählt, die den Aufbau der PtL-Plattform koordiniert. In den kommenden Jahren investiert das BMVI mehr als 1,5 Milliarden Euro in erneuerbare Kraftstoffe. Die PtL-Entwicklungsplattform wird ebenfalls Teil des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft.

Förderaufruf „Errichtung und Betrieb einer Entwicklungsplattform für Power-to-Liquid-Kraftstoffe“ (pdf)

Teilen:
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin