Standorte für Wasserstoff-Innovationszentren bekanntgegeben

Auto tankt H2O

In Chemnitz (Sachsen), Duisburg (Nordrhein-Westfalen), Pfeffenhausen (Bayern) und der Region Norddeutschland werden zukünftig neue Mobilitätslösungen auf Basis von Wasserstofftechnologien entwickelt.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat am 2. September 2021 die vier Standorte des Innovations- und Technologiezentrums (ITZ) verkündet, an denen zukünftig Wasserstofftechnologien für neue Mobilitätsanwendungen entwickelt und getestet werden.

In Chemnitz stehen die Entwicklung und Anwendung von Brennstoffzellenantrieben in den Verkehrsbereichen Schiene, Pkw und Nutzfahrzeuge im Fokus. Am Standort Duisburg konzentriert sich die Arbeit auf Subsysteme, Systemkomponenten und die Energieversorgung des Antriebsstrangs mit Druckgas-Wasserstoff. Im bayerischen Pfeffenhausen liegt der Schwerpunkt im Bereich der Liquid- und Kryotechnik. Neben der Anwendung dieser Technologien in Pkw und Nutzfahrzeugen werden hier auch Komponenten für die Luft- und Schifffahrt in den Blick genommen. Bremen/Bremerhaven, Hamburg und Stade bilden gemeinsam das ITZ Nord und fokussieren sich vor allem auf Wasserstoffanwendungen in der Schiff- und Luftfahrt.

Das Innovations- und Technologiezentrum wird Teil des Netzwerks des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM). Mit dem ITZ setzt das BMVI eine Maßnahme der im Juni 2020 von der Bundesregierung beschlossenen Nationalen Wasserstoffstrategie um. Ziel ist es, den Technologietransfer von der Forschung in die Industrie zu beschleunigen und besonders anwendungsorientiert zu arbeiten. Insbesondere kleineren und mittelständischen Unternehmen sowie Startups wird eine Entwicklungs- und Testumgebung geboten, um sich erfolgreich auf dem internationalen Markt positionieren zu können. Damit die ITZ-Standorte ihre Arbeit zeitnah aufnehmen können, stellt das Bundesverkehrsministerium bis Ende 2024 bis zu 290 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Die Länder werden sich ebenfalls durch Zuschüsse beteiligen.

Zur Pressemitteilung des BMVI

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